Kurze Vorstellung

Der Studiengang Molekulare Medizin ist ein interdisziplinäres Fach, welches die Kompetenz vermitteln möchte, zellbiologische und medizinische Fragestellungen mittels labortechnischer Methoden zu beantworten. Er ist hauptsächlich auf einen forschungsorientierten Karriereweg ausgerichtet, der universitär oder industriell beschritten werden kann. Der Molekularmediziner verbindet die Naturwissenschaften des Lebens mit der klassischen Medizin und nutzt Ersteres, um Letzteres besser zu verstehen. So stellen sich die Fragen, wie Neuronen genau funktionieren, was die Auslöser von Krebs sind, welche Targets Pharmaka haben, durch welche Mutationen deren Wirksamkeit abhanden kommt, wie man in physiologische oder pathologische Prozesse eingreifen kann oder ausdifferenzierte Zellen zurück zu Stammzellen reprogrammiert. Es bietet ein weites Feld, in das man – je nach persönlichem Interesse – tiefer und tiefer eintauchen kann, um den menschlichen Körper auf verschiedene Weisen verstehen und therapieren zu können. All dieses wird nicht nur in verschiedenen Vorlesungen nähergebracht, sondern auch durch praktische Arbeit in selbstgewählten Forschungslaboren, sodass eigenes wissenschaftliches Arbeiten gefördert wird und die Herangehensweise gelehrt wird, um die oben gestellten Fragen beantworten zu können. Denn nicht das „Was?“, sondern das „Wie?“ ist das Entscheidende, welches dieses Studium vermitteln will, um letztendlich Forscher auszubilden, die neue Inhalte entdecken, konstruieren, etablieren und anwenden.

Achtung: Wer Humanmedizin studieren und in seiner beruflichen Laufbahn als Arzt oder Ärztin tätig sein möchte, ist in dem Studiengang Molekulare Medizin NICHT gut aufgehoben. Zur näheren Erläuterung siehe FAQ.